Sabine Reber – Buchautorin, Gartenexpertin, Referentin

Salat und Soldanellen, Rosen und Randen, Prosa, Lyrik und immer wieder praktische Gartentipps: Das Spektrum der freischaffenden Autorin und Pflanzenspezialistin reicht vom Gartenbeet über die Berge bis in die Tiefen zeitgenössischer Literatur.

© Matthias Luggen

Curriculum Sabine Reber (PDF)

Sie schreibt, seit sie sich erinnern kann: Gedichte, Romane, Zeitungsartikel. Seit über 20 Jahren schreibt sie auch über Pflanzen und Gärten. Wobei ihr Interesse einerseits dem Gemüse und der Küche gilt, anderseits ist ihre Faszination für die Botanik ungetrübt. In der Schweizer Landliebe schreibt sie seit der ersten Ausgabe eine regelmässige Gartenkolumne. Weitere Kolumnen verfasste sie für die Schweizer Illustrierte, Annabelle, Tagesanzeiger und Bund, Coopzeitung, das Bioterra-Magazin, Freude am Garten, den Schweizer Garten und viele andere. Sie veröffentlichte zahlreiche Fachbücher, und gewann internationale Preise. Acht Jahre lebte sie in Irland und publizierte auch in der englischen Gartenpresse wie Country Living, Gardens Illustrated und The Garden und legte in Donegal einen grossen Garten an. Bis heute ist sie mit einem Bein in der englischen Gartenkultur verwurzelt und ist im angelsächsischen Gartenenglisch ebenso daheim wie im Gärtnerlatein. Nebst dem Schreiben setzte sie sich immer auch praktisch mit Pflanzen und Gartenkultur auseinander. Sie hat in den letzten 20 Jahren diverse eigene Gartenprojekte sowie zahlreiche Kundengärten geplant und realisiert.

Mit Humor und Leichtigkeit wandelt sie zwischen der Sprach- und der Pflanzenwelt, legt an den unwahrscheinlichsten Orten Gärten an und berichtet von ihrem Aufblühen und Ergrünen. Von allen scheinbaren Widrigkeiten unbekümmert zieht sie ihre Pflanzen und findet die richtigen Worte, sei es in ihren literarischen Texten oder in Form von praktischen Tipps und Ratschlägen. Dabei schaut sie auch immer wieder über den Gartenzaun und schlägt von ihren bunt gemischen Gemüse- und Blumenbeeten aus den Bogen zu grösseren Zeitfragen. Sie engagiert sich für soziale Gerechtigkeit und ein friedliches Miteinander der Kulturen. Auch ihre literarische Arbeit dreht sich um gesellschaftliche und grüne Themen, zum Beispiel der Umweltschutzroman «Im Garten der Wale», in dem sie die Geschichte einer engagierten Tierschützerin erzählt.

Nebst ihren Büchern und Kolumnen ist Sabine Reber vor allem durch ihre lebhaften Lesungen und Vorträge bekannt geworden, und ihre Fernsehauftritte sind legendär: So zeigt sie Ivo Adam, wie man mit essbaren Blüten kocht (Video), legt sich öffentlich mit Kurt Aeschbacher ins Bett (Video) oder verwandelt kurzerhand die Laborbar in einen urbanen Gemüsegarten (Video). Auch in Deutschland wird ihre Stimme gehört. Ihr Gartenbuch «Traumpaare im Beet» wurde als eines der fünf besten Gartenbücher des Jahres ausgezeichnet. 2009 folgte ihr vielbeachtetes Gartenmanifest, mit dem sie auch bei Frank Elstner zu Gast war (Video). Und 2013 gewann sie für « Gärtnern – die neue Freiheit » zusammen mit Fotograf Stöh Grünig den renommierten Deutschen und Europäischen Gartenbuchpreis.

Das Garten-Manifest (PDF)

Neben der Gartenpublizistik galt und gilt ihre Leidenschaft der Lyrik, dem Erzählen, der Sprache. Sie hat Romane, Gedichtbände und Erzählungen publiziert und ist mehrfach mit Stipendien und Literaturpreisen ausgezeichnet worden. Die Autorin nimmt auch Auftragsarbeiten an, sei es als Ghostwriterin oder PR-Texterin, sowie als Referentin und Kursleiterin im Bereich Garten und/oder Kommunikation und Medientraining. Mit ihrer lebendigen Art zu erzählen fesselt und begeistert sie nicht nur Gartenfans. Sie fühlt sich vor einem erlesenen Wohnzimmerpublikum oder draussen in der Landschaft ebenso im Element wie in einem Vorlesesaal oder am Fernsehen vor Millionenpublikum.

Sabine Reber lebt mit ihrer schulpflichtigen Tochter Jeanne Rose Miche und ihrem Partner Roland Heer in einem alten Bauernhaus im Berner Oberland, wo sie auf 1300 Meter über Meer einen Garten pflegt. In ihrer Freizeit erkundet sie die Gegend und freut sich über Aurikeln und Edelweiss genauso wie über frischen Schnee.

Über die Ursprünge des Urban Gardenings („Gartenexpertinnen“, Callwey Verlag München):
Der grünste Daumen der Schweiz (PDF)

Der Sinn des Gärtnerns:
Samstagsinterview in „Der Bund“ (PDF)

Charles Linsmayer (darf zitiert werden)
Über die Arbeit von Sabine Reber (PDF)

BERG.LINK (darf zitiert werden)
Schweizer Schriftstellerin wirbt für die Grünen

Verlage, Kunden, Partner, Mitgliedschaften

Bibliographie

  • Roman: «Die Schwester des Schattenkönigs», Kiepenheuer&Witsch, Köln 1998
  • Roman: «Blau», Reclam Leipzig, 2001
  • Gedichtband: «FLUG ZEUG», Martin Wallimann Verlag, Alpnach, 2001
  • Theaterstück: «Schneit es in Brasilien?», Uraufführung Zimmertheater Rottweil, 2005
  • Gedichtband: «Die gefalteten Meere oder: Das Bellen der Rehe», Martin Wallimann Verlag, Alpnach, 2005
  • Gartenbuch: «Ein Gartenzimmer für mich allein», Callwey Verlag, München, 2006
  • Erzählband: «Unter dem Kissen: elf Erzählungen», Cosmos Verlag, Muri bei Bern, 2006
  • Gartenbuch: «Traumpaare im Beet», Callwey Verlag, München, 2007 (In Deutschland als eines der fünf besten Gartenbücher des Jahres ausgezeichnet)
  • Gartenbuch: «Endlich gärtnern!», Callwey Verlag, München, 2009
  • Gedichtband «Ins Feld geworfen», Martin Wallimann Verlag, Alpnach, September 2011
  • Roman: «Die Falken und das Glück», Langen Müller Verlag, Sommer 2012
  • Gartenroman: «Meine Gärten zum Glück», Callwey Verlag, Herbst 2012
  • Gartenbuch: «Gärtnern, die neue Freiheit», BLV Verlag, Frühling 2013
  • Gartenbuch: «Fortpflanzen!», mit Erica Matile, Landverlag, Frühling 2014
  • Roman: «Im Garten der Wale», Roman, Elster Verlag, Zürich, Februar 2015
  • Gartenbuch: «Balkon-Starter», mit Fotos von Stöh Grünig, BLV Verlag München, Februar 2015,
  • Gartenbuch: «Veranda Junkies», zusammen mit Cornel Rüegg, mit Fotos von Sebastian Magnani, AT Verlag Aarau, März 2015
  • Gartenkochbuch: «Vom Beet in die Küche», mit Fotos von Stöh Grünig, AT Verlag Aarau, März 2016
  • Gartenlesebuch: «Spitzfederich und Rosenspott», Sabine Reber, Elster Verlag Zürich, September 2016
  • Lyrik und Erzählungen: «30 Worte für Schnee», Sabine Reber, mit Fotos von Stöh Grünig, Elster Verlag, Oktober 2017

Auszeichnungen

  • 1989 Zündschrift-Förderpreis, Solothurn
  • 1997  foglio-Preis für junge Literatur, Köln
  • 1998  International Poetry Award, Dun Laoghaire, Irland
  • 1999  Zentralschweizer Publikumspreis Literatur, Luzern
  • 2000  Preis in der All Ireland Gardens Competition für ihren grossen Garten in Donegal
  • 2000 Werkjahr der Schweiz. Kulturstiftung Pro Helvetia
  • 2002  Förderpreis der Dienemann-Stiftung, Luzern
  • 2003  Teilnahme am literarischen März, Darmstadt
  • 2003  Dienemann-Literaturpreis
  • 2004  Anerkennungspreis Lyrik Stauffacher Bern
  • 2004 Stadtschreiberin von Rottweil
  • 2008 «Traumpaare im Beet» wird von der Deutschen Gartenbaugesellschaft unter die fünf besten Gartenbücher des Jahres gewählt.
  • 2012  Zürcher Lyrikpreis
  • 2013  Deutscher Gartenbuchpreis, Preis der Leserjury für «Gärtnern – Die neue Freiheit»
  • 2014  öga-Neuheiten-Auszeichnung für den RICOTER Plantbag
  • 2016 Deutscher Gartenbuchpreis, 2. Platz für «Veranda Junkies»
  • 2016 Silbermedaille der Gastronomischen Akademie Deutschlands (GAD) für «Vom Beet in die Küche»